Der Tag vor der Abreise aus Deutschland: Masterstudierende des Studiengangs „Kultur und Medien“ besuchten die Meißener Porzellanmanufaktur und trafen den Schriftsteller Alexander Estis
Allgemein
27.11.2025

Der Tag vor der Abreise aus Deutschland: Masterstudierende des Studiengangs „Kultur und Medien“ besuchten die Meißener Porzellanmanufaktur und trafen den Schriftsteller Alexander Estis

Am 27. November besuchten die Masterstudierenden des Studiengangs „Kultur und Medien“ tagsüber die berühmte Meißener Porzellanmanufaktur und nahmen am Abend an einem Treffen mit dem Schriftsteller Alexander Estis teil.

Die Meißener Porzellanmanufaktur wurde im Jahr 1710 von Johann Friedrich Böttger im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August des Starken gegründet. Bis 1863 wurde das Porzellan in der Residenz der sächsischen Kurfürsten nahe Meißen, in der Albrechtsburg, hergestellt. Anschließend wurde die Produktion auf das Manufakturgelände in Meißen-Triebischtal verlegt, das auch die Masterstudierenden aus Tadschikistan besuchten.

Die Führung durch die Manufaktur sowie durch die Stadt Meißen insgesamt wurde von Sophie Quaisser, einer Studentin des Instituts für Slavistik der TU Dresden, organisiert. Sophie ist in Meißen geboren, lebt dort und ist stolz auf ihre Heimatstadt. Die tadschikischen Masterstudierenden lernten sie im Unterricht von Dr. Marina Scharlaj im Fach „Russische Sprache im kulturellen Kontext“ kennen und schlossen Freundschaft mit ihr.

Dank Dr. Marina Scharlaj lernten die Masterstudierenden des Studiengangs „Kultur und Medien“ auch den Schriftsteller Alexander Estis kennen. Das Treffen mit ihm für die Studierenden des Instituts für Slavistik der TU Dresden wurde von Frau Scharlaj am Abend des 27. November organisiert.

Alexander Estis (geb. 1996) ist ein schweizerischer Schriftsteller und Journalist. Er wurde in Russland geboren, zog später nach Deutschland und anschließend in die Schweiz. Im Jahr 2025 wurde er zum neuen Dresdner Stadtschreiber ernannt. Ein Stadtschreiber ist in der Regel ein Autor, der für einen bestimmten Zeitraum – oft im Rahmen eines Stipendiums – in einer Stadt lebt, um über Themen zu schreiben, die mit der Stadt und ihrem Leben verbunden sind.

Das Treffen mit Alexander Estis fand in interaktiver Form statt: Die Studierenden stellten dem Schriftsteller Fragen, die er gerne beantwortete, wobei er sich sowohl als Persönlichkeit als auch als Profi zeigte. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Teetrinken, bei dem sich die Teilnehmenden entspannen und frei austauschen konnten. Für die tadschikischen Studierenden hatte der Abend einen Abschiedscharakter – ihr Praktikum in Deutschland ging zu Ende, und am nächsten Tag traten sie die Heimreise an.

Der Masterstudiengang „Kultur und Medien“ ist ein Projekt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das an der Russisch-Tadschikischen (Slawischen) Universität in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden umgesetzt wird.

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